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Sicher im Internet – für die ganze Familie

Betrugsmaschen werden geschickter, künstliche Intelligenz macht Fälschungen billig und überzeugend. Diese Seite erklärt in ruhiger Sprache, worauf es ankommt – für Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern.

Schnelle Hilfe, wenn gerade etwas passiert

Wenn Geld abgebucht wurde, jemand Ihr Kind bedrängt oder ein erpresserisches Bild im Umlauf ist: Handeln Sie zuerst, ärgern Sie sich später. Die Reihenfolge der Schritte steht auf der Soforthilfe-Seite.

→ Zur Soforthilfe: Was tun, wenn …
Bei akuter Gefahr für Leib und Leben: 110 (Polizei) oder 112 (Notruf).

Für wen suchen Sie Rat?

Jede Altersgruppe wird anders angegriffen. Ein Neunjähriger tappt in andere Fallen als ein Sechzehnjähriger – und Großeltern werden gezielt mit Methoden angesprochen, die bei Jüngeren nicht funktionieren würden.

Die zwei Seiten, die alle lesen sollten

Sieben Regeln, die für alle gelten

Wenn Sie sich sonst nichts merken – diese sieben Punkte verhindern den weitaus größten Teil aller Schäden.

  1. Druck ist das Warnsignal. Kein echtes Unternehmen, keine Bank und keine Behörde verlangt eine Entscheidung „innerhalb von zwei Stunden“. Wer Sie hetzt, will Ihr Nachdenken verhindern.
  2. Nie über den geschickten Weg zurück. Klicken Sie keinen Link aus einer Nachricht an. Rufen Sie die Nummer an, die auf Ihrer Bankkarte steht, oder tippen Sie die Adresse selbst ein.
  3. Rückruf statt Antwort. Schreibt ein Angehöriger von einer neuen Nummer, rufen Sie ihn unter der alten Nummer an. Stimmen lassen sich heute nachahmen – ein zweiter Kanal nicht so leicht.
  4. Für jedes Konto ein eigenes Passwort, gespeichert in einem Passwortmanager. Ein einziges wiederverwendetes Passwort öffnet nach einem Datenleck alle Türen.
  5. Zweiter Faktor überall, wo es ihn gibt – besonders bei E-Mail, Bank und den Konten Ihrer Kinder. Er hält Angreifer selbst dann draußen, wenn das Passwort bekannt ist.
  6. Updates sind Sicherheit, keine Belästigung. Handy, Rechner, Router und Fernseher aktuell halten. Was nicht mehr versorgt wird, gehört nicht mehr ins Netz.
  7. Reden schlägt Verbieten. Ein Kind, das Ärger fürchtet, verschweigt den Vorfall – und genau darauf setzen Täter. Sagen Sie zu: „Du bekommst keinen Ärger, wenn du zu mir kommst.“

Der wichtigste Satz auf dieser Seite

Opfer eines Betrugs zu werden ist keine Dummheit. Die Maschen sind von Menschen entwickelt, die nichts anderes tun, und sie zielen auf normale menschliche Reaktionen: Hilfsbereitschaft, Schreck, Zeitdruck, Scham. Wer betroffen ist, hat einen Fehler gemacht wie jeder andere auch – und sollte darüber sprechen, statt es zu verbergen.

Wer hinter dieser Seite steht

Diese Seite wird von Ing. Florian Weijers betrieben, Sachverständiger für Informationstechnologie, IT-Forensik und Cybersicherheit. In der gutachterlichen Praxis begegnen einem dieselben Fälle immer wieder: der abgeräumte Account, das erpresserische Bild, die überwiesene Summe nach dem Anruf einer vertrauten Stimme. Fast alle dieser Fälle wären mit einfachem Vorwissen vermeidbar gewesen.

Deshalb ist das hier eine reine Informationsseite: kein Tracking, keine Cookies, keine Werbung, keine Datenweitergabe. Was Sie hier lesen, kostet nichts und wird nicht ausgewertet.

Diese Seite ersetzt in einem konkreten Schadensfall keine Anzeige bei der Polizei und keine Rechtsberatung. Sie soll dafür sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt.